Also Sprach Zarathustra (episch)


Epic! Die Portsmouth Sinfonia spielt die Einleitung von Richard Strauss’ “Also sprach Zarathustra”. via

Frank Zappa spielt das Fahrrad

Ein 22-jähriger Frank Zappa & sein Wunderfahrrad im Fersehzirkus (1963)

Teil 1:

Teil 2:

Teil 3:

via @EdDeVere

Demokratie-Retten.at

Die Paragraphen 278ff des Strafgesetzbuches (StGB) wurden geschaffen, um MenschenhändlerInnen, die Mafia oder TerroristInnen dingfest zu machen. In letzter Zeit aber wurden die Paragraphen von der Exekutive mehrmals gegen bürgerliche Gruppen eingesetzt. Sie werden missbraucht, um Teile der Zivilgesellschaft mundtot zu machen, wenn sie ihre Kritik an bestehenden Verhältnissen zu laut und deutlich äußern.

Doch damit nicht genug: Im aktuell geplanten Terrorismuspräventionsgesetz plant die Regierung jetzt sogar noch eine Verschärfung. Mit dieser würden dann nach bürgelichen Gruppen erstmals auch JournalistInnen und Gewerkschaften in die Schusslinie der Paragraphen 278ff StGB geraten.

Die Paragraphen 278ff StGB sind eine Gefahr für demokratische Grundwerte unserer Gesellschaft.

Daher fordern wir die österreichische Bundesregierung dazu auf, eine Generalreform der Paragraphen 278 StGB einzuleiten. Die Paragraphen 278ff müssen so präzise formuliert werden, dass sie gegen kriminellen Vereinigungen und Terroristen anwendbar sind, nicht aber missbräuchlich gegen kritische Journalisten, NGOs und Gewerkschaften eingesetzt werden können.

Einige Fachmeinungen dazu

Generalsekretär von Amnesty International Heinz Patzelt:

Wir brauchen Schutz vor Terrorismus und kriminellen Organisationen. Aber Gesetze müssen so formuliert werden, dass sie nicht die Falschen treffen. Eine missbräuchliche Anwendung der § 278ff ist eine klare Verletzung der Menschenrechte. Beispielsweise könnte die jüngst erfolgte Audimax-Besetzung die Elemente einer terroristischen Straftat erfüllen: Wenn Lehrende am Zugang gehindert werden, könnte dies eine Nötigung nach § 105 StGB darstellen. Auch die Besetzung der Hainburger Au im Jahre 1986 hätte sämtliche Elemente einer terroristischen Straftat erfüllt. […] Die fehlende Beschränkung auf die Bereicherungsabsicht im Text des § 278 a StGB führt zu der problematischen Situation, dass zivilgesellschaftlich agierende Organisationen im Rahmen ihrer Arbeit und Aktionen plötzlich unter den Tatbestand kriminelle Organisationen fallen, also eine Bestimmung auf sie angewendet wird, die zur Mafiabekämpfung gedacht war.

Präsidentin von Reporter ohne Grenzen Dr. Rubina Möhring:

Auch sicherheitspolitische Rechtssprechung darf nicht auf Kosten demokratischer Grundwerte gehen. Der neue Paragraph 278 birgt die Gefahr, dass investigativ recherchierende Journalisten künftig mit leichter Hand kriminalisiert werden können. Das wäre für einen Rechtsstaat eine extreme Verletzung der demokratischen Presse- und Informationsfreiheit.

Vereinigung der Österreichischen RichterInnen
Stellungnahme zum Entwurf eines Strafrechtsänderungsgesetzes 2002
Zu § 278c (Artikel I Z 20, 2. Teil):

In Abs 1 findet sich nach dem Katalog der terroristischen Straftaten eine kaum mehr zu überbietende Ansammlung unbestimmter Gesetzesbegriffe, die ja grundsätzlich tunlichst vermieden werden sollen. Gerade bei einer aktuell so bedeutsamen Bestimmung wiegt dieser Nachteil besonders.

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Wie man Schere, Stein, Papier immer gewinnt

Männer tendieren zu Stein beim ersten Versuch. Unerfahrene Schere-Stein-Papier-Spieler_innen werden unterbewusst wieder das gleiche spielen, das beim letzten Wurf gewonnen hat. Und Papier wird am seltensten gespielt, ist also immer für eine Überraschung gut.

(Gefunden bei flowingdata via phreak20)

Helme

Schöne Helme via Boing Boing

Alter Hut Parkour

Dass Parkour ein ziemlich alter Hut ist, beweist Arnim Dahl in diesem Video. Der “Stuntman”, wie man das damals nannte, war schon in den 1930er Jahren auf Hausmauern, Zügen und quer durch den urbanen Dschungel unterwegs. Vielleicht beweist dieses Fundstück auch, dass diese Art der Fortbewegung viel weniger mit den Mythen rund um David Belle, zu tun hat, als angenommen. Die Mär erzählt, dass David als Kind von seinem Vater -  einem ehemaligen Vietnamsoldaten – in den Wäldern Nordfrankreichs die Méthode Naturelle lernte, eine Kunst der Bewegung durch die Landschaft. Alles im Einklang mit der Natur versteht sich. Ende der 80er Jahre übertrug er diese Methode spielerisch auf die urbane Landschaft des Pariser Vorortes Lisses aus Beton und Stahl. Eh vielleicht, aber der erste war er damit nicht. /via

Coming of age


Die DJs werden auch nicht jünger
(via Mercedes Bunz)

Zukunftsradio

Interessant wie dominant das Thema Auto im Design der 40er Jahre war. Dass dieses Radio der Zukunft einmal ein tragbares Telefon kleiner als eine Zigarrettenschachtel werden würde, dass war dann wohl auch Samuel A. Marx etwas zu visionär. (Von pour15minutesdamour via Glaserei)

Ihr seht scheiße aus

Manche sehen schlechter aus wie früher (Michael Philip Jagger)

Manche besser (Patti Smith)

Und manche gleich (Joan Jett)

Auf jeden Fall müssen fast alle dieses eine Gesicht mit dem sie bekannt wurden immer noch tragen.

Die große Vorher-Nachher-Show mit Michael Philip Jagger, Keith Richards, Steven Tyler, Debbie Harry, Bret Michaels, Johnny Rotten, Vincent Damon Furnier, Iggy Pop, Patti Smith, Ozzy Osbourne, Bob Dylan, David Lee Roth, Pat Benatar, Rod Stewart, David Bowie, Robert Plant, Stevie Nicks, Charlie Watts, Tommy Lee, Meat Loaf, Axl Rose, Joan Jett, Motley Crue, Ron Wood, Eddie Van Halen, Tom Petty, Nancy and Ann Wilson, Ted Nugent, Nikki Sixx, James Hetfield, Steve Perry, Cherie Currie, Sting, David Crosby, Bruce Dickinson, David Coverdale, Neil Young, Grace Slick, Bono, Slash, Jon Bon Jovi, Joe Elliott, Richie Sambora, Gene Simmons, Linda Ronstadt, Annie Lennox, The Boss, Courtney Love, C. C. DeVille (via withoutfield)

Endlich Schluss mit Schuhe binden

via MAKE Magazin